Der Rischbachstollen

Das Besucherbergwerk Rischbachstollen war Teil der ehemaligen Steinkohlegrube Sankt Ingbert, das damals unter bayerischer Verwaltung stand. Um die Grube im - heute zu Sulzbach gehörenden - Stadtteil Schnappach (ca. 1,5 Kilometer nördlich) zu erreichen, mussten die Bergleute einen großen Bogen machen. Schuld war der ungünstige Grenzverlauf zum Nachbarn Preußen. Durch die Errichtung des Rischbachstollens konnte die Grube in wesentlich kürzerer Zeit erreicht und die geförderte Kohle schneller und günstiger zum Abtransport nach Sankt Ingbert gebracht werden. Die Kohlevorräte waren jedoch schon relativ früh erschöpft: Am 1. Juni 1957 wurde die Grube Sankt Ingbert geschlossen.

Heute dient der Stollen als sehenswertes Besucherbergwerk, eingerichtet vom Verein Rischbachstollen e.V., der zu einem guten Teil aus ehemaligen Bergleuten besteht. Im Zechenhaus, einer Mischung aus Museum, Kaffeeküche und Umkleide, werden die Besucher bergmännisch eingekleidet und auf Wunsch auch verköstigt. Ausgerüstet mit modernen Sicherheitsgegenständen wie Helm, Helmlampe und Arschleder, geht es dann in den Stollen hinein, wo die Besucher selbst Hand anlegen können und mit Schlägel und Eisen die Wände bearbeiten, den Aufzug rufen oder ein Stück mit der Lore fahren.

Von Frühjahr bis Herbst immer am letzten Samstag im Monat geöffnet, Ansonsten nach Anmeldung. Auch Feiern und Kindergeburtstage sind möglich. Aufgrund der Lautstärke der Maschinen erst für Kinder ab dem 2. Schuljahr geeignet.

Bildnachweis: Mundloch des Rischbachstollens in Sankt Ingbert, aufgenommen in Saarland, von Hihawai, Lizenz: CC-BY SA 4.0 Namensnennung/Attribution: Hihawai/Hihawai.de. Bei Online Benutzung ist ein Link auf diese Seite zwingend erforderlich. Lizenzinformation (ext. Link)
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Adresse: Obere Rischbachstraße, 66386 St. Ingbert, www.rischbachstollen.de
Öffnungszeiten: Frühjahr bis Herbst: letzter Samstag im Monat, nach Anmeldung
Tags: Rischbachstollen,Besucherbergwerk,Steinkohlegrube, Sankt Ingbert,Zechenhaus, Museum
Text von Hihawai verfügbar unter der CC-BY SA 4.0 Lizenz. Attribution: Hihawai/Hihawai.de

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